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Beruflicher Wiedereinstieg als Mutter – easy?

von Racha Fajjari

Ana L. hat einen Bachelor in Business Administration und 20 Jahre Berufserfahrung. Rund 10 Jahre stieg sie aus, um ihre Kinder zu betreuen. Dann kam der Schlüsselmoment: Sie wollte zurück in den Arbeitsmarkt. Aber wie einfach würde ein Wiedereinstieg sein? Trotz ihrer langjährigen Erfahrung fühlte sie sich total abgeschnitten von der Jobwelt. Sie zweifelte, ob ihr Wissen den heutigen Anforderungen noch genügen würde.  Auch Andrea, im Rucksack ein MBA und 10 Jahre Erfahrung als Management Consultant, plagten Selbstzweifel. Ganze 8 Jahre war sie zuhause und hatte sich um die Familie gekümmert. Dies sind nur zwei von 84’000 Mütter, die in der Schweiz bereit sind, wieder in einen Job einzusteigen. Pikant: sie waren trotz ihrer Selbstzweifel absolut ready und bestens ausgerüstet für den Wiedereinstieg! Das zeigte sich, indem wir sie in unserem Programm zur Unterstützung von Mütter und Väter für den Wiedereinstieg bestens für Wiedereinstiegsstellen platzieren konnten.

So wie Ana und Andrea ergeht es vielen Müttern, die nach einer Kinderpause wieder arbeiten wollen. Sie sind, was man meist als Wiedereinsteigerinnen bezeichnet. Mütter, die eine mindestens einjährige Karrierepause aufgrund von Familie eingelegt haben. Einige wählen als Wiedereinstieg den Weg in die Selbstständigkeit – die sogenannten «Mamapreneurs». Andere versuchen eine Stelle zu finden, die ihnen das benötigte Mass an Flexibilität gibt, gepaart mit spannendem Inhalt. Und am besten in einer Organisation, welche eine Unternehmenskultur lebt, die einem persönlich zusagt. Eine solche Stelle zu finden ist gar nicht so einfach! Erstmal muss man wissen, wo man steht und wohin man privat und beruflich hinmöchte. Ist man sich darüber im Klaren, so gilt es herausfinden wo es denn passende Stellen gibt und es gilt einige Hürden zu überwinden. Denn: noch gibt es erst wenig Unterstützung für Wiedereinsteigende.

Die drei grossen Hürden

Vor allem für Mütter und Väter (ja, die gibt es auch, wenn auch deutlich weniger!), die eine langjährige Karrierepause von mehreren Jahren eingelegt haben, werden im Arbeitsmarkt oft abgestraft und für sie gestaltet sich der Wiedereinstieg schwieriger als gedacht. Verschiedene Hürden gilt es zu meistern. Dazu gehören:

1. Lücke im Lebenslauf:

Viele Unternehmen lassen heutzutage die eingereichten CVs erstmal durch einen Algorithmus screenen. Eine mehrjährige «Lücke» im Lebenslauf übersteht diesen Schritt meist nicht. So stellt sich für rückkehrwillige Mütter meist die Frage: Die «CV Lücke» auffüllen mit Tätigkeiten, die Frau während der Familienbetreuungsphase nebenbei absolviert hat oder ehrlich zur Lücke stehen? Wir sehen täglich Lebensläufe, in welchen Mütter genau erstes versuchen – die Lücke «vertuschen». Unsere Erfahrung aber zeigt: das bringt es nicht. Steht zur Lücke! Ihr habt in dieser Zeit viel Wertvolles getan und seid als Mütter die besten Manager! Denn: Studien aus dem Ausland zeigen: Mütter bieten viele Skills, die Arbeitgeber schätzen. Nebst ihrer meist langjährigen, bisherigen Berufserfahrung sind dies Fähigkeiten, die aktuell stark gefragt sind: Softskills und informelle Skills wie organisieren, kommunizieren oder Teamfähigkeit.

2. Selbstvertrauen:

Top Expertise, langjährige Berufserfahrung, gute Ausbildung. Die Frau mische diese Zutaten mit einer mehrjährigen Karrierepause. Das Resultat: Das Selbstvertrauen, zumindest in beruflicher Hinsicht, ist im Keller. Es überrascht uns immer wieder, wie Mütter teils mit äusserst beeindruckenden Lebensläufen an Selbstzweifeln nagen und sich fragen «Kann ich das (noch)?», oder «Genüge ich denn überhaupt den aktuellen Anforderungen?». Aus der Forschung wissen wir, dass dies verstärkt ein Frauen- statt Männerthema ist. Und wir beobachten: Es ist vor allem ein Wiedereinstiegs-Thema. Unsere Erfahrung zeigt: Mit kleinen Coachings oder einem kurzen Workshop kann das Selbstvertrauen oft signifikant erhöht werden, so dass sich Wiedereinsteigende wohlfühlen. Für einen überzeugenden Auftritt beim Bewerbungsgespräch ist es wichtig, sich in seiner Haut wohlzufühlen und diese innere «Yes, I can» Einstellung zu haben.

3. Sind die “Hard-Skills” noch aktuell?:

Eine besondere Herausforderung für Wiedereinsteigende, welche über viele Jahre aus der Berufswelt ausgestiegen sind, stellt die rasch fortschreitende technologische Entwicklung dar. Je nach Anforderungsprofil der Arbeit, die man ausführen will, lohnt es sich hier in ein «Upskilling» zu investieren. Teilweise unterstützen dies auch die Arbeitgeber. So konnte sich Ana P., die Wiedereinsteigerin, die wir zu Beginn vorgestellt haben, diese Skills beispielsweise im Rahmen der Wiedereinstiegsprogramms aneignen – dies nach über 10-jähriger Pause. Auch diese Hürde kann also genommen werden!

Jede dieser Hürden kann überwunden und erfolgreich gelöst werden. Die wirklich zentrale Herausforderung für den Wiedereinstieg bzw. um überhaupt an die Möglichkeit eines Wiedereinstiegs zu kommen, ist das Thema Sichtbarkeit. Wie erhalte ich als Mutter die nötige Sichtbarkeit? Sichtbarkeit, dass Arbeitgeber mich sehen. Sichtbarkeit, dass Arbeitgeber mein vielfältiges Set an Skills erkennen und meinen bisherigen Lebensweg verstehen. In der kurzlebigen, raschen täglichen Arbeitswelt gibt es leider wenig Platz hierzu. Genau deshalb teilen wir beide die tiefe Überzeugung, dass es Arbeitgeber braucht, die das Potential von Wiedereinsteigenden erkennen, wertschätzen und sich auch aktiv dazu bekennen. Nur wenn Arbeitgeber dem Thema Wiedereinstieg eine spezielle Bedeutung beimessen, können sie darauf aufbauend eine Unternehmenskultur auch tatsächlich leben, in welcher Mütter und Väter wertgeschätzt werden und sich entsprechend motiviert einbringen. Aus genau dieser Überzeugung haben wir den Verein «CRN – Companies & Returnships Network» gegründet mit dem Ziel, Wiedereinstiegsprogramme nachhaltig bei Schweizer Arbeitgebern zu verbreiten.

Handlungsbedarf und wie alles begann

Zusammen mit unseren Kolleginnen der Hochschule Luzern, Frau Prof. Dr. Gabrielle Wanzenried und Frau Prof. Dr. Yvonne Seiler Zimmermann, haben wir Anfangs 2019 das Projekt «Professionelle Returnship Programme» lanciert. Zuvor arbeiteten wir über mehrere Jahre gemeinsam an verschiedensten Projekten zu Diversity und zur Chancenerhöhung von Frauen im Berufsleben. So gab es zu publizierten Studienergebnissen Medienartikel mit Titeln, die für sich sprachen… «Teilzeit killt die Aufstiegschancen» der Handelszeitung oder «Mutterschaft als Karriere-Killer» in der NZZ am Sonntag um nur zwei zu nennen. Der mit Schweizer Grossunternehmen erhobene HSLU Diversity Index zeigte, dass ein Jahr nach Mutterschaft nur noch knapp zwei Drittel der Mütter beim Arbeitgeber arbeiten. Sensibilisiert durch diese Tätigkeit wollten wir aktiv werden, etwas tun, damit der Arbeitsmarkt nicht jährlich derart viele gute und erfahrene Arbeitskräfte durch die Mutterschaft verliert. Als Mütter verstehen wir die Beweggründe mit Mutterschaft auszusteigen. Aber als Ökonominnen sehen wir auch das wertvolle Potential, das damit dem Arbeitsmarkt entgeht. Und vor allem haben wir realisiert, mit wie viel Mühe der Wiedereinstieg verbunden sein kann. Und so entstand unsere Vision: eine strukturelle Änderung im Schweizer Arbeitsmarkt herbeizuführen, bei der das wertvolle Knowhow und die Expertise von Wiedereinsteigenden anerkannt und geschätzt werden.

Wiedereinstiegsprogramme schweizweit bei Arbeitgebern verbreiten – “Companies & Returnships Network”

Um diese Vision umzusetzen, haben wir im Rahmen des oben beschriebenen Projekts Anfang des Jahres den gemeinnützigen und nicht-gewinnorientieren Verein «CRN – Companies & Returnships Network» gegründet. Vereinsziel ist es, Wiedereinstiegsprogramme – sogenannte «Returnships» – bei Schweizer Arbeitgebern nachhaltig zu verbreiten und damit die Chancen von Wiedereinsteigenden zu erhöhen. Die Vereinsmitglieder, allesamt Arbeitgeber oder Arbeitgeber-nahe Organisationen, werden zum Mehrwert von Wiedereinstiegsprogrammen sensibilisiert und bei der Einführung und Umsetzung von Wiedereinstiegsprogrammen unterstützt. Vereinsmitglieder sind unter anderem SwissRe, UBS, Schindler, Sunrise, Roche Diagnostics oder Pratt & Whitney wie auch Handelskammern und Wirtschaftsverbände. Für den Vorstand konnten namhafte Personen wie die SEF-Geschäftsführerin, Frau Corine Blesi, gewonnen werden. Damit hoffen wir, unserer Vision Dynamik zu verleihen.

Über den Verein können die Arbeitgeber Knowhow zum Thema aufbauen und Erfahrungen untereinander austauschen. So wird dieses Jahr im Dezember zum zweiten Mal die Returnshipskonferenz durchgeführt – eine Veranstaltung für Arbeitgeber. Dabei erhalten die teilnehmenden Firmen und Organisationen einen umfassenden und offenen Einblick zu Erfahrungen zu Wiedereinstiegsprogrammen aus dem In- und Ausland, denn im anglosächsischen Raum ist man mit dem Thema bereits weiter. So gibt es in Grossbritannien beispielsweise ein erfolgreiches Programm spezifisch für KMUs, das von der Regierung initiiert wurde. Ziel der Returnshipskonferenz ist, dass die Organisationen sich von diesen Ansätzen und Erfahrungen inspirieren lassen und von- und miteinander lernen. Auch die Politik ist mit dabei. So hält beispielsweise die Zuger Regierungsrätin, Frau Silvia Thalmann-Gut, die Keynote.

Und es scheint, dass sich die Bemühungen lohnen. Langsam, aber stetig erkennen immer mehr Firmen die Chance. In der Schweiz gab es über die letzten Jahre nur wenige Arbeitgeber, die das Potential von Wiedereinsteigenden strategisch angegangen haben. Noch Anfang des Jahres kommunizierten weniger als ein Dutzend Arbeitgeber offizielle Wiedereinstiegsprogramme – mehrheitlich internationale Unternehmen, die solche Programme bereits an US- und UK Standorten umsetzten und nun auch in der Schweiz aufsetzten. Das Thema rückt nun für mehr Firmen in den Fokus und wir können langsam aber stetig mehr Vereinsmitglieder gewinnen. Auch in der Politik kommt das immer stärker auf die Agenda. Doch die Schweiz steht nach wie vor am Anfang und es bleibt noch viel zu tun!

Unsere Learnings

Seit Projektlancierung vor rund 18 Monaten haben wir eine steile Lernkurve durchlaufen. Drei Learnings sind dabei elementar. Erstens müssen die Firmen zusammen arbeiten und sich austauschen, um mehr Wiedereinstiegsprogramme aufzusetzen. Zweitens ist politische Unterstützung elementar. Das zeigen die Erfolgsmodelle aus dem anglosächsischen Raum, wo die Politik und der Staat das Thema stark unterstützt haben. Und drittens, ganz wichtig: Wir brauchen euch! Wir brauchen euch, die wiedereinsteigen möchten oder bereits wiedereingestiegen sind – als Angestellte bei Arbeitgebern oder in die Selbstständigkeit. Wir möchten von euch lernen, was eure Wünsche, Bedürfnisse und Präferenzen zum Thema Wiedereinstieg sind!

Mach mit an der ersten nationalen Studie zu Wiedereinsteigenden und schaffe damit Chancen für Mütter!

Die Hochschule Luzern führt im Auftrag von CRN aktuell eine nationale Online-Umfrage zu Wiedereinsteigenden durch. Für die Schweiz gibt es bisher noch keine breite, nationale Studie hierzu. Es sollen die Bedürfnisse und Präferenzen, aber auch angebotenen Skills und Wertvorstellungen bezüglich der Arbeit von Wiedereinsteigenden untersucht werden. Mit der Umfrage sollen Erkenntnisse gewonnen werden, wie Arbeitgeber bestmöglich dieses bisher noch wenig genutzte Arbeitspotential nutzen und einbinden können. Ein weiteres Ziel ist, die Arbeitgeber bezüglich der Thematik zu sensibilisieren.

Möchtest Du wiedereinsteigen oder bist Du bereits in den Arbeitsmarkt eingestiegen? Dann nimm jetzt teil an Umfrage und gewinne ein Weekend im traumhaften 5-Stern Hotel Waldhaus-Sils. Mit Deiner Teilnahme erhöhst Du die Chancen für alle Wiedereinsteigenden. Die Daten werden anonymisiert behandelt und die Teilnahme dauert max. 10 Minuten. Hier geht es zur Umfrage.

Die Wirtschaft braucht Euch!

Seitens der Schweizer Wirtschaft besteht Handlungsbedarf. Gemäss einer UBS Studie aus 2019 fehlen in der Schweiz in den nächsten 10 Jahren rund 500.000 Vollzeitstellen. Jetzt, vor der Aktualität von Corona, etwas weniger. Aber: Corona bringt auch einen Wandel mit sich zu mehr Flex Work, also Arbeitsstellen mit grösserer Flexibilität betr. Arbeitszeiten und Homeoffice. Dies ist eine Entwicklung, die Müttern zugutekommen sollte. Aktuell sind gemäss BFS rund 84’000 erfahrene Mütter bereit, nach einer Karrierepause wieder zu arbeiten. Trotz dieser hohen Zahl und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und Fachkräftemangels setzen in der Schweiz noch immer erst wenige Organisationen systematisch Programme zum Karrierewiedereinstieg ein. Damit geht der Schweizer Wirtschaft wertvolles Arbeitspotential verloren.

Zudem: Mittels richtiger Platzierung von Wiedereinsteigenden – sprich, keine Stellen unter ihrer Qualifizierung! – könnte ein enormer volkswirtschaftlicher Mehrwert entstehen. So zeigt eine Studie von PwC für die UK, dass in der UK 3 von 5 Wiedereinsteigerinnen einen Job annehmen, der unter ihrer Qualifizierung liegt. Sie rechnen in dieser Studie aus, dass, wenn die Wiedereinsteigerinnen entsprechend ihrer Qualifizierung Arbeit ausüben könnten, ein zusätzlicher volkswirtschaftlicher Output von  jährlich 1.7 Milliarden Pfund entstehen würde! Auch in der Schweiz wissen wir, dass viele Frauen in Jobs arbeiten, für welche sie überqualifiziert sind. So sind 264’00 Frauen hier unterbeschäftigt (BFS, 2019). Das bedeutet, sie sind entweder überqualifiziert oder würden gerne zu einem höheren Prozentsatz arbeiten. Für uns ist es deshalb auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive ein «Must», dass das Thema Wiedereinstieg verstärkt auf die politische Agenda rückt.

Und vergessen wir nicht: Wiedereinsteigende sind attraktive Arbeitskräfte. Sie bringen vielfältige, langjährige Berufserfahrung mit, haben eine gute Ausbildung auf ihrem jeweiligen Gebiet und sind hoch motiviert. Ausländische Studien zeigen auch, dass Wiedereinsteigende für Firmen wichtige Werte wie hohe Motivation und Loyalität mitbringen. Arbeitgeber, die dieses Potential erkennen, leisten mit der Einbindung von Wiedereinsteigenden auch einen Beitrag zur Chancenerhöhung von Müttern und Vätern für den Wiedereinstieg. Es ist ein Weg, wie Arbeitgeber sich auch sozial nachhaltig attraktiv zeigen können.

Unterstützung auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt

Während der letztjährigen Pilotphase des Projekts hatten wir realisiert wie vielfältig und unterschiedlich Wiedereinsteigende sind. Es gibt nicht den oder die Wiedereinsteigende. Und so passen die aktuellen Wiedereinstiegsprogramme nicht immer zwingend auf alle Bedürfnisse und Lebensläufe der Wiedereinsteigenden. Um rückkehrwillige Mütter und Väter bestmöglich auf dem oft nicht geradlinigen Weg zurück ins Berufsleben zu begleiten, haben wir RetunersWork gegründet. Unser Ziel ist es, dass möglichst viele der Mütter und Väter, die aktuell eine Karrierepause machen, den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Um dies bestmöglich umzusetzen treffen bei ReturnersWork Wiedereinsteigende auf Gleichgesinnte sowie auf interessierte Firmen. So bringen wir konkret rückkehrwillige Personen und Arbeitgeber zusammen. Dies mittels einer jährlichen Wiedereinstiegsmesse, Meet-ups bei spannenden Arbeitgebern und auch direktem Jobmatching. Dabei sind wir überzeugt, dass ein persönlicher, massgeschneiderter Ansatz bei der Arbeitsvermittlung den grössten Mehrwert bringt. Gleichzeitig ist es uns wichtig, Wiedereisteigende auf ihrem gesamten Weg zurück in den Arbeitsmarkt professionell zu begleiten und zu unterstützen. Wiedereinsteigende befinden sich auf unterschiedlichen Meilensteinen auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt und benötigen entsprechend unterschiedlicher Unterstützung. Dies bestmöglich angepasst auf ihre individuelle Situation. Deshalb offerieren wir die Möglichkeit von Coachings und interaktiven Labors – kleinen Workshops mit renommierten Coaches zu Themen, die spezifisch auf die Situation von Wiedereinsteigenden zugeschnitten sind. Einzelne brauchen einen Selbstvertrauens-Boost, andere wollen sich spezifische Skills wie Verhandlungsgeschick aneignen. Unsere Erfahrung zeigt: Wiedereinsteigende haben bereits sehr viel Erfahrung und tolle Skills. Sie benötigen höchstens ein «Fine-Tuning» auf ihrem Weg zurück in den Arbeitsmarkt. So sind die Labs auch lediglich als Halb- oder Ganztagesveranstaltungen im kleinen Rahmen konzipiert. Wir sind überzeugt: Teure Ganzjahresprogramme und Zertifikate braucht es nicht, die meisten von wiedereinstiegswilligen Müttern sind nämlich ziemlich ready!

Wir wollen den Wiedereinsteigenden Gesichter und Geschichten geben und nicht nur die Statistiken über sie verbreiten. Wir wollen, dass die Firmen diese Mütter und Väter kennenlernen. Wir würden uns freuen, Dich auf dieser Mission an Bord begrüssen zu dürfen!

HIER GEHT’S ZUR ANMELDUNG!

Möchtest Du wiedereinsteigen? Dann profitiere jetzt von der Gelegenheit «sichtbar» zu werden! Am 24. November 2020 führt der Verein CRN gemeinsam mit ReturnersWork die erste Wiedereinstiegsmesse durch. Bei diesem interaktiven Konzept triffst Du auf interessierte Arbeitgeber, interagierst mit ihnen und lernst sie besser kennen. Du hast die Möglichkeit mehr über die teilnehmenden Arbeitgeber, deren Unternehmenskultur und die von ihnen gesuchten Fähigkeiten und angebotenen Möglichkeiten zu erfahren. Es besteht auch die Möglichkeit sich für die Speedmeetings mit interessierten Arbeitgebern anzumelden. Zudem kannst Du Dich mit anderen, gleichgesinnten Wiedereinsteigenden vernetzen und Dir in interaktiven Workshops mit renommierten Coaches wertvolle Tipps & Tricks für den erfolgreichen Wiedereinstieg aneignen. Arbeitgeber, die mit dabei sind, sind unter anderem: Credit Suisse, PwC Schweiz, Roche Diagnostics International, Schindler Aufzüge AG, Sunrise Communications AG und UBS.

Weitere Informationen findest Du hier.

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Anina Hille ist promovierte Ökonomin mit langjähriger Erfahrung in Praxis und Akademie. Sie lehrt und forscht an der Hochschule Luzern und leitet verschiedene Projekte in Kooperation mit Industrie, Verbänden und Bund zum Thema Arbeitsmarkt und Diversity. Sie ist Co-Gründerin von ReturnersWork.

Evelin Bermudez ist ein «social entrepreneur» mit einer Leidenschaft für Integration, Diversität am Arbeitsplatz und die Wiedereingliederung von Frauen in die Arbeitswelt. Sie hat mehrere internationale Entwicklungsprojekte geleitet und mit zahlreichen Regierungen, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen zusammengearbeitet. Sie ist Co-Gründerin von ReturnersWork.

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