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35 Minuten Fahrt ab Aarau, Luzern, Zug und Zürich: Ein Freizeitpark mitten in der Natur ohne lautes Tamtam

von Racha

Um für euch einen Erlebnisbericht in punkto „Freizeitaktivitäten für die ganze Familie“ zu schreiben, sind wir von Zürich nach Schongau gefahren, um einen ganzen Nachmittag im Erlebnispark Schongiland zu verbringen. Ein Freizeitpark für die ganze Familie. Egal ob an einem Mittwoch-Nachmittag oder am Wochenende, Spass kann man da jeden Tag haben.

„Dieser Freizeitpark ist perfekt für Familien mit Kindern mit grösseren Altersabständen, denn vom Kinderkarussell und der für grössere langweiligen „TschuTschu“-Bahn bis über die Attraktionen die erst ab 6 Jahre sind und ein gewisses Gewicht vorschreiben, gibt es wirklich alles.“

Als wir nach 39 Minuten Autofahrt mitten im Industriegebiet bei hohen Temperaturen angekommen sind, erlebten wir eine sonderbare Szene während wir auf dem Parkplatz auf unsere Freunde gewartet haben. Nämlich drei kleine Kinder, die weinend aus dem Park gelaufen sind. Mein zehnjähriger Sohn sagte noch zu mir „Mama, ich glaube es ist nicht so lässig hier drin, wenn Kinder weinend rauskommen, ich glaube das wird nichts“. Natürlich war dem nicht so, die Kids haben geweint, weil sie eigentlich gar nicht mehr nach Hause wollten stellte sich heraus.

Ehrlich gesagt haben wir uns erst mal verlaufen, bis uns ein Industriearbeiter darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir auf dem falschen Weg sind. Jedoch nur paar Schritte weiter wurden wir fündig und am Eingang freundlich empfangen. Der Eintritt kostet für Kinder ab 5 Jahren CHF 19.-, Erwachsene ab 15 Jahren CHF 21.- und Senioren ab 60 Jahren CHF 14.- zzgl. einer pauschalen Parkplatzgebühr von CHF 3.-. Damit man eine Übersicht der Attraktionen und dessen Standort hat, erhält man eine Karte vom ganzen Freizeitpark.

„Im Restaurant findet man keine Kinderspeise, die mehr als CHF 13.- kostet und das Trinkwasser darf man sich ganz ungeniert vom Hahn in die eigene Trinkflasche abfüllen.“

Im Erlebnispark Schongiland stösst man auf Attraktionen wie die Schongi-Bahn, zwei grosse Hüpfburgen, Drachenflugschaukel, den Schongi-Loop, den sogenannten Butterfly, eine Tret-Kart-Bahn, ein Ice Racer (Mini-Bahnfahrt), die Expo-Rutsche (da fehlen leider aus Coronatechnischen-Gründen gerade die Teppiche, die das Rutschen blitzschnell gestalten), ein paar Grillplätze, ein Weiher mit Enten, ein Streichelzoo mit frechen Geisslein, eine Bike-Bahn, ein Wasserspielplatz zum Plantschen, ein Mühlenmuseum, diverse Fun-Sportgeräte, Hollenrutsche, überdimensionale Hüpfkissen im Freien, ein nervig lauter Fun-Shooter (die Kids lieben’s), eine Seilbahn, eine Picknick-Ecke mitten in der Natur, wo man auch das eigene Essen mitbringen kann, oder einen Kiosk, wo es alles gibt, was hungrige Kinder lieben und Eltern ausnahmsweise erlauben: Pizza, Chicken-Nuggets, Wienerli mit Pommes, Hotdog, Hamburger, Schnitzelbrot, Fisch-Knusperli aber auch einfach Pasta und vieles mehr. Das spezielle dabei ist, im Restaurant findet man keine Kinderspeise, die mehr als CHF 13.- kostet und das Trinkwasser darf man sich ganz ungeniert vom Hahn in die eigene Trinkflasche abfüllen.

Unsere ersten Gedanken waren: Dieser Freizeitpark ist perfekt für Familien mit Kindern mit grösseren Altersabständen, denn vom Kinderkarussell und der für grössere langweiligen „TschuTschu“-Bahn bis über die Attraktionen die erst ab 6 Jahre sind und ein gewisses Gewicht vorschreiben, gibt es wirklich alles. Auf der Rodelbahn haben sogar Eltern Spass. Der Freizeitpark in Schongau ist sehr übersichtlich, man kann sich also nicht wirklich verlieren. Als es kurz regnete, sind wir in die Spielhalle ausgewichen, wo es Autoscooter, Hüpfburgen und dieses nervige „Fun-Shooter“ mit weichen Bällen gibt. Dies gleicht dann wieder einem gängigen Indoor-Spielplatz, aber mit frischer Luft inklusive. Übrigens, für die fahrenden Autos in dem Bereich, bezahlt man CHF 1.- pro Fahrt, bei den Flipperkasten auch, sonst wären sie dauernd besetzt.

Alles andere ist kostenlos. Man kann es sich auch wie eine Mini-Chilbi vorstellen, ohne nervige Stimme eines alten Mannes und lauter Musik. Ganz unkompliziert, kann man die Startknöpfe selbst aktivieren. Die Kinder sind somit selbstständig. Sind die Türen nicht richtig geschlossen oder das Gewicht der Kinder nicht genug, startet das Ding auch nicht. Wir haben den Freizeitpark als sehr sicher, oder anders gesagt „Dubbelisicher“ empfunden.

Wir haben beobachtet, dass viele Familien den Besuch im Schongiland mit einer Familienwanderung in Schongau kombinieren. Das ist natürlich auch eine tolle Idee!

Fazit: Die Kinder, die wir zu Beginn weinend herauslaufen gesehen haben, haben definitiv geweint, weil sie leider nach Hause gehen mussten, haben unsere Kinder feststellen müssen. Die Lieblingsattraktion war definitiv die Rodelbahn, wo Mama oder Papa mitrodeln kann, wenn das Kind noch zu klein ist um alleine zu rodeln und die Grossen hundertmal hin und her fahren können, wenn die Schlange gerade nicht zu lang ist. Kommentar der Grossen: „Wir bleiben hier und kommen nie wieder runter“.

Ach und übrigens, unsere Kids haben beim Rauslaufen zwar nicht geweint, aber waren auf jeden Fall mächtig „stinkig“ weil’s vorbei war!

Mehr Informationen zum Schongiland findest du hier: schongiland.ch

Das Schongiland findest du auch in unserem Family Guide, zusammen mit vielen weiteren Familienaktivitäten, die wir für euch zusammengestellt haben:

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