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Gastbeitrag: Die richtige Pflege für deine Vulva

von Sefora Cuoco

Dies ist ein Gastbeitrag von Stefanie & Marlen von LUNEAR

Vulva – das weibliche Geschlecht feiert ein Comeback. Es ist an der Zeit, dass eine Enttabuisierung der Vulva stattfindet und ein selbstbewusster Umgang mit ihr ohne Scham Selbstverständlichkeit ist. Damit einhergehend wird auch offener über die richtige Pflege oder auch das Tabuthema der vaginalen Trockenheit diskutiert. Wir von LUNEAR° haben dir die wichtigsten Tipps zusammengestellt.

Doch zuerst was genau umfasst die Vulva und was ist die Vagina?

Die Vulva umfasst also die äußeren und sichtbaren Geschlechtsorgane der Frau. Schamlippen, Venushügel und Klitoris zusammen werden Vulva genannt. Sie beginnt am Venushügel und endet hinter dem Scheideneingang. Das Wort Vagina beschreibt die inneren, und somit nicht sichtbaren, Geschlechtsorgane. Die Vagina verbindet den Muttermund mit der Vulva. 

Was ist zu beachten bei der Pflege deiner Vulva?

Wichtigstes vorab: verwende auf keinen Fall Seife für deine Intimpartie. Leider wissen das die wenigsten. Laut einer Marktforschung von Lip Intimate Care leiden über 90% der Frauen an vaginalen Beschwerden. Deine Haut produziert Talg, um sich selbst zu schützen. Es unterstützt den natürlichen Säuremantel der Haut und ist widerstandsfähig gegen Mikroorganismen, die Infektionen verursachen können. Talg verhindert das Austrocknen der Intimpartie.
Die Seife jedoch löst den Talg bis zu einem gewissen Punkt auf, deshalb solltest du sparsam Seife auf deinen Körper auftragen. Deine Scheidenöffnung produziert kein Talg. Die Schamlippen enthalten zwar einige Talgdrüsen, aber nicht genug, um die Vulva gesund zu halten, wenn sie regelmäßig mit Seife gewaschen wird. Was passieren kann, ist, dass deine Vulva und somit auch deine Vagina anfälliger für Infektionen und chronische Entzündungen wird. Der beste Weg, deinen Intimbereich zu waschen, ist mit Pflanzenöl. Öl reinigt, pflegt und beugt dem Austrocknen deiner Vulva vor. Wie beispielsweise die 100 % natürlichen und veganen Wasch- und Pflegeöle von Lip Intimate Care. Diese eignen sich auch für Schwangere, Frauen nach der Geburt oder in der Menopause.  

Wie kann es zu vaginaler Trockenheit kommen?

Normalerweise tritt das Erkennen der Trockenheit beim Sex auf, was zu Schmerzen und Infektionen führen kann. Diese Probleme können zu einem Verlust des sexuellen Verlangens führen und die Beziehung beeinträchtigen.
Vaginale Trockenheit verursacht nicht nur Schmerzen beim Sex, sondern kann auch das Sitzen, Stehen, Trainieren, Urinieren oder Arbeiten erschweren.
Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, weshalb man an Scheidentrockenheit leidet. Die häufigste Ursache ist die Menopause, da die Östrogenreduktion verringert die Menge an verfügbarer Feuchtigkeit und macht die Vagina trockener. Auch stillende Mütter haben einen niedrigen Östrogenspiegel und leiden häufig unter vaginaler Trockenheit. Seifen, Sprays, Wischtücher und Waschmittel mit scharfen Inhaltsstoffen sowie die Einnahme von bestimmten Medikamenten (Allergien-, Erkältungsmedikamente wie auch einige Antidepressiva) können zu Trockenheit und anderen Reizungen führen.

Auch psychologische und emotionale Faktoren wie Stress und Angstzustände verringern die zureichende Durchblutung, die vor allem beim Sex zu Trockenheit führt. Stress kann auch bei den Hormonen ein Durcheinander auslösen. Auch Tampons können nebst dem Blut auch die natürliche Feuchtigkeit abtransportieren.

Tipps zur Behandlung:

  • Vermeide Intimseifen und andere aggressive Intimprodukte
  • Verwende Öl zur gründlichen Reinigung
  • Verwende einen Tampon, der nicht größer ist als deine Bedürfnisse, oder wechsle zu Binden oder Cups
  • Verwende parfümfreies Waschpulver
  • Verwende beim Sex ein Gleitmittel

Ein neuer Trend – der Vulva Steam

In den USA wurde die Methode der Intimzone-Steam zum neuen Trend erklärt. Doch wirklich neu ist die Methode nicht. Denn das kraftvolle Ritual des Vulva Steams (auch Yoni Steaming genannt) beispielsweise, hilft dabei, die Vagina zu nähren und die Weiblichkeit zu unterstützen. Seit Jahrhunderten wird dieses Selbstpflegepraxis mit den Dämpfen der getrockneten Heilkräuter am Unterleib von Frauen aus unterschiedlichen Kulturen angewendet. Es hilft unter Anderem den Menstruationszyklus zu regulieren, Menstruationsschmerzen zu lindern, vaginale Trockenheit vorzubeugen und hat auch positive Auswirkungen nach der Geburt. 

Die warmen Dämpfe wirken sehr wohltuend und entspannend. Ein schönes und bewusstes Ritual für deine Weiblichkeit. Mehr dazu, erfahre hier… Viel Freude beim Entdecken und Ausprobieren.

Alles Liebe, 
Marlen & Stefanie von LUNEAR°

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