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Teilzeitarbeit: Eine Win – Win – Win Situation

von Andi Wullschleger

Teilzeit wirkt sich positiv auf das Familienleben aus. Wie, das erklärt heute die Familientherapeutin Sereina Heim. Ausserdem: Warum gerade Corona Teilzeitmodelle noch schmackhafter gemacht hat und wie der Teilzeitrechner unseres Partners Swiss Life dabei hilft, das Budget im Blick zu haben.

Ihr könnt Euch erinnern? In der Anfangsphase der Corona-Epidemie war Home-Office das Mittel der Wahl: Viele Familien waren somit auch unter der Woche vereint – sassen zusammen am Mittagstisch und haben diese Zeit gemeinsam durchgestanden. Habt ihr das ähnlich erlebt? Und vielleicht sogar genossen?

„Wenn die Mutter freiwillig arbeiten geht, wird die Mutterrolle zu einem Teil ihres Lebens statt zum Lebensinhalt. Das kann sogar den Wert des Mutterseins noch steigern.“ – Sereina Heim

Langsam rufen die Betriebe ihre Mitarbeitenden wieder zurück, Home-Office wird vielerorts wieder mehr beschränkt. Aber das schöne Gefühl des vielen Zusammenseins bleibt. Und manche Familien fragen sich: Wie kann ich das wiederbekommen – oder vielleicht sogar stärken?

Den Vater nicht zu einem Statisten werden lassen

Zwar sind Home-Office und Teilzeit zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Aber beide können am Ende das Gleiche bewirken. Ein Schluss, zu dem man gelangt, wenn man Familientherapeutin Sereina Heim zuhört: „In Teilzeitmodellen erleben Kinder sowohl Mama, als auch Papa im Alltag. So erfahren sie, dass Frauen und Männer mit Situationen unterschiedlich umgehen und schon mal verschiedene Problemlösungsstrategien haben.“ Auch in der Tatsache, dass sich durch die elterliche Doppelspitze das Konfliktpotential auf zwei Personen verteilt, und auch darin, dass „Kinder sich nicht immer nur mit der Mutter messen müssen“, erkennt Sereina Heim einen grossen Vorteil.

Im Ergebnis attestiert die Familientherapeutin der elterlichen Aufteilung von Betreuungszeit „einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Kinder.“ Die in der Regel ja dadurch zustande kommt, dass Papas etwas kürzertreten – sind sie es ja immer noch oft, die zu Hause fehlen. Corona hat uns nun den schönen Vorgeschmack gegeben, wie es ist, wenn sie greifbarer sind. Doch was, wenn die Väter unserer Kinder wieder die ganze Woche von Berufs wegen ausser Haus sind? „Dann werden sie in der Familiendynamik etwas an den Rand gedrängt“, erklärt Sereina Heim, „während die Mutter zusammen mit den Kindern zu einer eingeschworenen Gemeinschaft werden, die autark funktioniert. Der Vater wird dann möglicherweise zu einer Art Statist innerhalb der Familie.“

Das muss nicht sein! Denn wenn Mann auf einen Teil seines Gehalts verzichtet, entsteht eine Win (für Kinder), Win (für Väter) und Win (für uns Mamas!) – Situation. Win-Win-Win! Das alles will natürlich genauso gut organisiert wie durchdacht sein. Bei der genauen Kalkulation der finanziellen Aspekte hilft euch der Teilzeitrechner von Swiss Life, der die individuelle Ausgangslage berücksichtigt.

Zuletzt: Teilzeit ist facettenreich. Und deswegen geht es schliesslich nicht nur darum, dass Papas wieder öfter Papas sein können, sondern, auch manchmal darum, dass Mamas nicht ausschliesslich Mamas sein müssen! Die Verabschiedung von der Vollzeitmama kann ein Gewinn sein, wie Familientherapeutin Heim berichtet: „Wenn die Mutter freiwillig arbeiten geht, wird die Mutterrolle zu einem Teil ihres Lebens statt zum Lebensinhalt. Das kann sogar den Wert des Mutterseins noch steigern.“

Ebenfalls möchten wir erwähnen, dass Teilzeitarbeit, wie jedes andere Modell ebenfalls, auch seine Nachteile hat, welche wir euch nicht vorenthalten möchten: „Natürlich kann es eine Herausforderung betreffend Organisation geben. Viele Absprachen sind nötig, das hat aber den Vorteil, dass die Eltern in ständigem Austausch über ihre Erziehungsvorstellungen und den gelebten Alltag mit den Kindern bleiben. Kommunikation wird essenziell wichtig. Das schafft mehr Gemeinsamkeit als Eltern, obwohl Mama und Papa jeweils alleine Zeit mit den Kindern verbringen. Wichtig ist aber, dass es auch Momente gibt, in denen die ganze Familie beisammen ist. Und nicht zu vergessen, die Momente, die exklusiv als Paar verbracht werden. Einerseits macht die Teilzeitlösung das Familienleben bunter, gleichzeitig birgt es aber die Gefahr, dass zu viel Zeit und Energie auf organisatorische Aspekte gelegt werden müssen und dadurch mehr Unruhe in den Alltag gebracht wird.“

Möchtest du mehr von Sereina Heim hören? Dann hör oder schau dir unsere Podcast-Folge „Familiendynamik“ mit Racha Fajjari und Sereina Heim an.

VERLOSUNG / Wir möchten euch „mehr Paarzeit“ möglich machen und euch in diesem Zusammenhang die KIDSITT APP- für schnelle und einfache Kinderbetreuung ans Herz legen. Paarzeit ist auch Familienzeit und darf in einer guten Familienorganisation nicht fehlen. Deshalb verlosen wir 5 x ein 6-Monats-Abo im Wert von je CHF 80.–. Mitmachen ist ganz einfach: Kommentiere auf diesen Beitrag mit der Antwort auf die Frage: „Was würdest du in dieser kinderfreien Zeit am liebsten unternehmen?“. Die Verlosung läuft bis zum 20.09.20. Teilnahme nur mit Schweizer Wohnsitz und über 18 Jahre möglich. Viel Glück!

3 Komentare

Katja Keller 10. September 2020 - 22:56

Eine Wanderung mit meinem Mann❤️

Antwort
Hebamme 11. September 2020 - 22:52

Zeit für mich

Antwort
Armellini 14. September 2020 - 6:32

Ich würde mit meinem Mann einen Ausflug zu zweit machen,gemütlich Essen gehen. Nur wor 2

Antwort

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