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TEILZEITARBEIT – WIR HABEN NACHGEFRAGT: COMMUNITY MAMIS UND IHRE PARTNER ÜBER DIE PROS UND KONTRAS WENN’S BEIDE TUN

von Racha

Unseren Beitrag zum Teilzeitrechner habt ihr besonders häufig angeklickt. So häufig, dass wir uns gedacht haben: Wir schauen da mal genauer hin! Denn anscheinend beschäftigt das Thema Teilzeit ganz viele von euch. Wir haben vier Familien aus der Mamalicious Community, die bereits das Teilzeitmodell leben, dazu befragt.

Was sind die Vor- und Nachteile von Teilzeit, was verändert sich in den Familien und wann würdet ihr wieder auf Vollzeit gehen?

Wir haben nachgefragt und die Ergebnisse sind spannend! Bitte habt Verständnis dafür, dass wir Pseudonyme verwenden – um die Privatsphäre der Familien zu bewahren…

Bei unserer Befragung sind wir auf ganz viel verschiedene Modelle gestoßen, genauer gesagt: Keines war gleich! Einmal arbeiten beide 80 Prozent, dann arbeitet sie 30, er 90 Prozent oder beide sind selbständig und können sich von daher die Arbeitszeit eh freier und flexibler einteilen. Auch das Modell sie 60 Prozent, er 50 Prozent – zwei Tage im Büro und einen halben Tag Homeoffice ist uns beispielsweise untergekommen. So unterschiedlich die Modelle auch sind, bei einem sind sich alle Teilnehmer unserer Umfrage einig: Am Ende des Monats ist weniger Geld auf dem Konto – und damit muss man zurechtkommen – dafür aber ist die Work-Life-Balance im richtigen Lot.

Sich auf Teilzeit einzulassen, ist immer eine Abwägungssache: Was gewinne ich, und was verliere ich – wenn ich Teilzeit gehe? Und: Worauf lege ich am meisten Wert? Diese Frage steht oft ganz am Anfang, bevor der Entschluss gefällt wird, arbeitstechnisch kürzer zu treten. Wie wir herausfanden, hat der aber nicht immer unbedingt mit Nachwuchs zu tun. So hatte eine Familie bereits vorher Teilzeit um mehr freie Zeit zur Selbstverwirklichung zur Verfügung zu haben, und Vater Felix kannte das Modell auch vor der Geburt seiner Tochter ganz gut: Er ist auf Teilzeit gegangen, als seine Mutter pflegebedürftig wurde.

Kompromisse eingehen? Hierzu meint Karin „ich empfinde es nicht als Kompromiss, sondern als Bereicherung. Es brauch aber definitiv viel Kommunikation untereinander damit das System gut funktioniert“. Ihr Mann Carlo meint dazu „man muss im Leben immer wieder Kompromisse eingehen. Ich empfinde das nicht als negative Auswirkung dieses Modells. Und was heisst Verzichten? Auf mehr Lohn? Auf Anerkennung im Job?“

Außer weniger Geld – gibt es weitere Nachteile? Silke antwortet uns, dass „die Karriere quasi stillsteht und die Kollegen einen nicht mehr so ernst nehmen“ oder auch neidisch auf einen blicken würden. Paul hingegen stößt sauer auf, dass einem „trotz 80 Prozent immer signalisiert wird, man müsse ständig erreichbar sein.“ Doch die Nachteile haben sich schnell erschöpft – Urs meint dazu: „Wenn ich sehe, mit welchem Druck gewisse Vollzeit arbeitende Väter umgehen müssen, vermisse ich gar nichts.“ Für ihn fühlt sich die neue Situation sehr bereichernd an.

Und die Vorteile? Sind zahlreich: Papa Paul schreibt zum Beispiel: „Unsere Tochter sieht uns gleichwertig an, es ist also nicht entscheidend, ob Mama oder Papa da ist“ – über den nahen und emotionalen Kontakt des Vaters freut sich wiederum seine Partnerin Regina. Auch ein wichtiger Ansatz erläutert Papa Alex: „Jeder weiss, wie es dem Anderen geht“, ein wunderbares Plus für jede Beziehung. Auch Einkaufsfahrten oder größere Besorgungen können mal wochentags und damit entspannter erledigt werden. Und einige Paare haben uns berichtet, dass sich Teilzeit auch positiv auf ihre Beziehung auswirkt. Wie genau, das erfahrt ihr im nächsten Beitrag, wenn wir tiefer in die Vorteile von Teilzeit einsteigen.

Wer bereits jetzt mit dem Modell liebäugelt, sich aber noch nicht sicher ist, wie sich Teilzeit finanzieren lässt, kann mit dem praktischen Teilzeitrechner von Swiss Life nachrechnen, wie viel ihr oder ihm am Monatsende bleibt. Viel Spaß dabei – und hoffentlich mutmachende Erkenntnisse!

Arbeitest auch du bereits zusammen mit deinem Partner Teilzeit oder möchtest dies in Zunkunft tun? Dann teile deine Gedanken und Fragen hier via Kommentar in diesem Beitrag mit uns, wenn du möchtest. Wir freuen uns auf deinen Input!

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