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UNSERE UNSERE TOP-TIPPS: AUFRÄUMEN MIT UND FÜR KINDER – OHNE ZWANG, MIT SPASS

von Racha

Dieses Problem haben wir wohl alle gemeinsam bis zu einem gewissen Punkt im Leben unserer Liebsten. Mal dauert es länger (!), mal weniger lange mit der Verdrängung des Aufräumens. Die Sache mit dem Aufräumen kann die Eltern-Kind Beziehung nachhaltig betrüben und immer wieder aufs neue meist berechtigte Konflikte im Zusammenleben ins Leben rufen. Wir haben uns gefragt, was man schon im frühen Alter dafür tun kann, dass aufräumen nicht immer so negativ und anstrengend rüberkommt. Aufräumen ist doch eine schöne Sache, wo man abschalten kann… Aufräumen kann sogar meditativ sein. Zum Beispiel Legos aufräumen, die Farben erst mal entspannt sortieren, dann alles zurück in die Kiste legen… Kleider a la KonMarie Methode zusammenrollen und Chill Out Musik dazu im Hintergrund? Irgendwas anderes als ein motziges „räum endlich mal dein Zimmer auf“ halt. Es gibt für alles eine Lösung, liebe Mütter, lasst uns den Ruf des Aufräumens anfechten und dies in den kleinen Köpfchen als etwas positives, schönes, meditatives und schlussendlich doch auch einfach befreiendes zu manifestieren!

Vorab: Ordnung ist relativ. Chaos kann auch kreativ sein. Es wird erst dann schwierig, wenn es blockierend wird. Wenn die Unordnung schon soweit ist, dass sie die Motivation aufzuräumen dämpft, nur schon weil man nicht weiss wo anfangen. Es geht eher um Selbstliebe. Sich selbst es zu gönnen, in einer ordentlichen Umgebung zu leben und zu lernen, sich bewusst und achtsam darum zu kümmern. Es geht hier nicht um Ordnungswahn. Übrigens sagt man auch, dass wenn du in deinem Inneren Ordnung hast, du dann nicht das grosse Verlangen im Aussen verspürst. Hast du aber Unordnung und Chaos in deinem Innenleben, stört dich die Unordnung im Aussen noch mehr als sie es würde, wärst du selbst gerade in absoluter Balance. Wir halten uns gerne an Äusserem fest, wenn wir mit unserem Inneren nicht mehr klarkommen. Drum gibt es eitlere und weniger eilte Leute. Es gibt ein tolles Bild, welches wir Mamis im übrigen alle gleich bei der Haustür montieren sollten, damit es auch ja alle Besucher sehen:

Sorry gäll…
  1. Die KonMarie Methode by Marie Kondo: Eigentlich ganz simpel: Wir behalten nur das, was uns wirklich glücklich macht und Freude bereitet. Der Rest wird weitergeschenkt oder auf unseren Facebook-Flohmärkten verkauft. Zusammen mit Kind kannst du dieses Video schauen und dann das entspannende Ritual beginnen. Aufgepasst:
Mach einen Challenge draus, Kinder lieben Herausforderungen und so kleine aber feine Erfolgserlebnisse können nie schaden…

2. Psychologe Markus Schaer erklärt in einem Interview mit der Süddeutschen: Wenn Kinder unordentlich sind, „liegt wohl eher an den Eltern, denn alle Kinder lieben das Chaos. Es gibt Haushalte, da liegt nichts herum, während in anderen erst einmal der Tisch freigeräumt werden muss, wenn Besuch kommt. Was den Kindern vorgelebt wird, prägt sie.“ – das ist kein leichter Tip. Man sagt, behandle deine Mitmenschen (inkl. deine Kinder) so, wie du auch behandelt werden möchtest. Das heisst, nur weil die kleinen Erdenbürger nicht in der Lage sind uns ständig damit zu nerven unsere Unordnung in Ordnung zu bringen, heisst das nicht, dass es bei dir selbst in Ordnung ist, bei deinen Liebsten aber nicht. Nennen wir Tip 2 doch einfach mal nett ausgedrückt „eine Reflektionsaufgabe“ und das Bewusstsein dafür, dass unser Vorleben ihre prägendste Lebenslehre ist, auch in punkto Unordnung.

So schaut es aus – fast überall. Es geht ja auch nicht um Perfektion und Instagram-Momente beim Kinderzimmer aufräumen, sondern um inneres Wohlbefinden.

3. Selbstbestimmung ist ein Schlüsselwort. Je mehr die Kinder mitentscheiden können, was in ihrem Zimmer wo „wohnen“ darf, desto eher merken sie sich das. Mit Farben und Bildern kann man die Kisten und Schubläden zusätzlich kennzeichnen. Zu viel Spielzeug im Zimmer und übervolle Kisten erschweren es, eine Grundordnung aufrecht zu erhalten. Außerdem ist es wichtig, wann und wie sehr die Kinder aufräumen müssen: Haben sie zum Beispiel einen tollen Zoo mit Tieren aufgestellt, dürfen sie ihn beim Aufräumen stehenlassen. Kinder fühlen sich dadurch gesehen in ihren Kompetenzen und Bedürfnissen, das Aufräumen ist weniger negativ besetzt.“

Markus Schaer, Psychologe (im Interview mit der Süddeutschen)

4. Erstelle eine Anleitung, eine Check-Liste wo dein Kind mit seiner Lieblingsfarbe Schritt für Schritt abhaken kann. Zum Beispiel Aufgabe 1: Alle deine Kleidungsstücke und Schuhe auf einen Haufen legen, Aufgabe 2: Alle deine Stifte in den Halter oder einen Becher stecken, natürlich schön bunt mit der Farbspitze nach oben, Aufgabe 3: Die Bettdecke spannen, das macht am meisten Spass zu viert, denn hierfür braucht man vier Hände! Vielleicht noch mit einem Song und Hüftschwung dazu? Und so weiter! Kinder lieben Rituale. Make it fun!

5. Es ist ein Fakt und wir finden wir müssen uns nicht dafür schämen: Kinder sind (im äussersten Notfall) bestechlich und dann bei der Sache entsprechend auch mindestens zehn mal schneller im aufräumen. Also wenn es einmal aus zeittechnischen Gründen wirklich schnell gehen muss, dann versprichst du halt ausnahmsweise mal einen extra feinen Zvieri. Belohnungen sind kein Verbrechen. Auch später gibt es im Leben keine Arbeit ohne Lohn. Die Kinder sollen ruhig lernen dass von nichts, nichts kommt. Und dass etwas kommt, wenn man etwas tut.

6. Nach dem Ausmisten KONSEQUENT sein und die Sachen wirklich weggeben, entsorgen oder verschenken. Wieso nicht deinem Kind auch gleich ein paar smarte Business Tips auf den Weg mitgeben indem ihr die Sachen gemeinsam verkauft. Am Dorfflohmarkt, in unseren Flohmarktgruppen, die Sachen an bedürftige oder Bekannte weiterschenken? Auch das ist ein Ritual, mit welchem du schöne Erinnerungen an das „Erlebnis Aufräumen“ knüpfen kannst.

Unsere Verkaufsgruppen, wo Kleider, Schuhe, Accessoires, Spielzeug, Kindermöbel und mehr ein zweites Leben bekommen:

Mamalicious Flohmarkt Gr. 48 – 116cm: Bekleidung, Schuhe und Accessoires für Babies und Kleinkinder.

Mamalicious Flohmarkt Gr. 122 – 176cm – Bekleidung, Schuhe und Accessoires für Kinder und Teenager.

Mamalicious Flohmarkt Toys – Alles was Hardware ist: Kinderwagen, Kindersitze, Spielzeug, Bastelzeug etc.

Mamalicious Flohmarkt Ladies – Hier verkauft Mama aus ihrem eigenen Kleiderschrank.

Mamalicious Flohmarkt Home – Hier kannst du alles verkaufen, rund ums Thema Wohnen, alles was es für ein schönes Zuhause braucht.

7. Ihr habt noch kein ausgeklügeltes Aufbewahrungs-System im Kinderzimmer? Das ist das A-O, denn ein bisschen tricksen muss man bei dem Kinderzimmer ja schon mit Spielzeug, Bekleidung und was sich sonst noch so auf wenigen Quadratmeter ansammelt. Wobei auch wir der Meinung sind: Weniger ist mehr. Wenn das aus welchen Gründen auch immer gerade nicht geht, dann wird dir z.B. bei Ikea geholfen: Kleinaufbewahrung – und auf einmal ist alles in Ordnung…

Ansonsten gilt eigentlich nur etwas, dass für alle Lebensangelegenheiten gibt: Whatever you do, do it with Love!

Was sind deine ultimativen Tips und Tricks, wie du deine Liebsten zum Aufräumen bekommst? Wir sind gespannt auf dein Feedback via Kommentar!

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