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Vertrauen ist gut, Vorsorge ist besser

von Andi Wullschleger

Immer mehr Schweizer Frauen setzen sich aktiv mit ihrer Altersvorsorge auseinander. Trotzdem gibt es Nachholbedarf. Was du tun kannst, damit das besser gelingt und wie du dabei den neuen Teilzeitrechner unseres Partners Swiss Life einsetzen kannst.

Altersvorsorge. Altersvorsorge, wie bitte? Nicht gerade ein sexy Thema, mit dem man sich gerne beschäftigt – vor allem als junge Mutter: Da ist neues Leben, das unsere Aufmerksamkeit und Hingabe erfordert – und gleichzeitig soll man sich bitteschön jetzt mit dem eigenen Alter auseinandersetzen? Mit dem was in einigen Jahrzehnten einmal mit uns sein wird?

Dass diese zwei Belange schlecht zusammengehen, liegt auf der Hand – sie erzeugen einen Umstand, den die Psychologie auch als „kognitive Dissonanz“ bezeichnet. Dieser würde zum Teil auch erklären, warum Frauen mehr Wissenslücken im Zusammenhang mit der privaten Vorsorge haben, als Männer. Nur 27 Prozent aller Teilnehmerinnen einer schweizweiten Umfrage gaben an, genau zu wissen, wie viel Pensionskassengeld sie angespart hätten. Bei den Männern lag dieser Wert bei immerhin 41 Prozent.

Und dennoch, oder gerade deswegen, führt kein Weg daran vorbei, sich frühzeitig um die eigene Vorsorgesituation zu kümmern. Vor allem dann, wenn man sich entscheidet, Teilzeit zu arbeiten. Und das tut in der Schweiz mittlerweile jede zweite Frau, Tendenz steigend.

Schliesslich ist es ja ganz simpel: Wer weniger erwirtschaftet, zahlt auch weniger in die Kasse ein, und bekommt, logisch, am Ende weniger heraus. Eine Studie der Universität Lausanne und der Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten kommt zu dem Fazit, dass es dann problematisch wird, wenn Frauen über einen längeren Zeitraum weniger als 50 Prozent arbeiten würden. Martina Gantenbein, Vorsorgespezialistin bei der Swiss Life warnt: „Frauen sollten sich besser auf sich selbst verlassen, nicht auf die Policen des Partners.“ Schliesslich würden gerade beim Konkubinat im Falle einer Trennung die AHV-Beiträge nicht gesplittet, wie bei Eheleuten. Doch auch ansonsten rät die Expertin, die 3. Säule der privaten Vorsorge voll auszuschöpfen – nur sie ermögliche eine selbstbestimmte Gestaltung.

Je früher wir uns mit dem Thema beschäftigen, desto besser

Auch bei den anderen beiden Säulen, der Pensionskasse und privaten Altersvorsorge, lohnt es sich genau hinzusehen. Zum Beispiel dahingehend, ob ein neuer Arbeitgeber ein teilzeitfreundliches Vorsorgereglement getroffen hat. Und schliesslich lassen sich Lücken nicht zuletzt auch über die dritte Säule füllen.

Aber egal wie man es dreht und wendet, Vorsorge bleibt ein trockenes Thema. Die gute Nachricht ist: Wenn wir sie jetzt anpacken, fällt sie uns später nicht auf die Füsse. Ein bisschen kann man das Thema mit dem Klima vergleichen: Auch wenn die Problematik erst später zum Vorschein kommen wird – die Lösungen werden jetzt geschaffen. Und je früher wir uns damit beschäftigen, desto besser.

Sich lieber noch heute als morgen damit zu befassen, welche Auswirkungen das eigene Teilzeitmodell auf die Vorsorge hat – zum Beispiel mit dem Teilzeitrechner von Swiss Life – ist nie verlorene Zeit. Denn das stiftet Klarheit – und letzten Endes auch ein gutes Gefühl.

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