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Wie ich meinem Kind erkläre, wie es sich und andere liebevoll und panikfrei gegen das Coronavirus schützen kann

von Racha

Das Coronavirus ist mittlerweile in aller Munde, in jedem Radio, in jeder Zeitung und insbesondere nun auch in der Schweizer «Luft» zu erwarten. Nun ist es an der Zeit unsere Kinder sorgfältig und ohne Panik zu verursachen zu erklären, wie sie ich ab sofort unterwegs und in der Schule zu verhalten haben.

Nr. 1 – Es sollen keine Hände mehr geschüttelt werden. Aber man soll sich natürlich nach wie vor noch freundlich begrüssen.

 

 

Nr. 2 – Abstand halten und die Nähe mit einem strahlenden Lächeln kompensieren, damit man fühlt, dass man es nicht persönlich nehmen muss.

 

 

Nr. 3: Sag deinem Kind, dass wenn es jetzt ganz viel Früchte und Gemüse isst, es dann sein Immunsystem noch besser schützen kann.

 

Nr. 4: Hallenbad, Trampolinhalle, Indoor-Spielhallen sind im Moment keine gute Idee, aber das Spielen in der Natur dafür umso besser! Waldbaden stärkt im übrigen auch das Immunsystem!

 

 

Nr. 5: Ausnahmsweise darf man in den Ellebogen Husten oder niesen, wenn weit und breit kein Taschentuch in der Nähe ist. Ganz wichtig: Danach muss der Pulli sofort und direkt in den Wäschekorb oder das Taschentuch nach Gebrach in den geschlossenen Abfalleimer.

 

 

Nr. 6: Macht ein Ritual aus dem Händewaschen. Zum Beispiel fünfmal den Macarena-Refrain singen und vielleicht dazu auch noch etwas tanzen während das Sandührchen läuft? Ohne Hände, mit Fudi bewegen und so.

 

 

„Kinder lieben es, wenn sie nicht nur sich selbst, aber auch anderen helfen können: Erkläre deinem Kind, dass diese Massnahmen insbesondere für die Menschen in ihrem Leben sind, die etwas schwächer sind als sie selbst. Zum Beispiel Oma, Opa, die kranken Gspänli und die süssen Babies.“

Noch wichtiger finden wir, dass wir mit dieser Aktion den Gemeinschaftsgedanken fördern, zusammenhalten und aufeinander achten.

Während wir sie über all die Massnahmen informieren, dürfen wir nicht vergessen, ihnen eine positive Aussicht zu übermitteln: Bald ist Frühling, Sommer und dann kommen auch wieder andere Zeiten. Alles geht vorbei und nichts bleibt wie es ist. Damit sie wissen, dass dies nur vorübergehend ist, wir aber natürlich nichts dagegen haben, wenn sie auch in Zukunft nicht andere anniesen, anhusten oder die Hände nicht waschen.

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